1.1 Curriculum Vitae

Nach der Ablegung des Abiturs am Staatlichen Neusprachlichen Gymnasium Zweibrücken (heute: Hofenfels-Gymnasium) studierte er von 1964 bis 1969 an der Universität Heidelberg Germanistik, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Philosophie und schloss das Studium mit dem Magister Artium (M.A. Heidelberg) in den Fächern Germanistik (Teilfächer: Linguistik und Neuere Literaturwissenschaft) sowie Neuere Geschichte ab. Seine akademischen Lehrer waren: Herbert Anton, Hans Georg Gadamer, Arthur Henkel, Hans Jürgen Heringer, Reinhart Koselleck, Peter Michelsen, Peter von Polenz, Ernst Tugendhat und Peter Wapnewski.

Nach einem Interimsjahr als Journalist wechselte er 1970 zunächst als Wissenschaftliche Hilfskraft, dann als Verwalter einer Wissenschaftlichen Assistentenstelle an die Universität Düsseldorf, wo er 1975 bei Georg Stötzel mit der Dissertationsschrift „Zu einer historischen Rekonstruktion der authentischen Sprach-Idee F. de Saussures“ (4.1, 4.2) promoviert wurde. Die Dissertation wurde mit dem Preis „Beste Dissertation des Jahres“ (1975) ausgezeichnet.

1975 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Düsseldorf (Lehrstuhl Prof. Dr. Georg Stötzel). 1978 habilitierte er sich hier und erhielt die Venia Legendi für „Germanistische Sprachwissenschaft“. 1979 wurde er zum Akademischen Rat ernannt. 1982 wurde er als Nachfolger von Hans Glinz auf den Lehrstuhl für Deutsche Philologie an der RWTH Aachen berufen, den er bis zu seiner Emeritierung 2011 inne hatte.

Seit 1986 ist er verheiratet mit der Literaturhistorikerin und Medienwissenschaftlerin Dr. Cornelia Epping-Jäger.

Er war und ist mit Leitungsfunktionen in wissenschaftlichen Gremien, Institutionen und Forschungseinrichtungen betraut (1.3), von denen er einige mitinitiiert und begründet hat sowie mit Gutachter- und Beratungsfunktionen (1.5). An der RWTH Aachen war er in verschiedenen akademischen Funktionen (1.3) tätig. Er hatte verschiedene Fellowships (1.4) inne und ist Mitglied in nationalen und internationalen Wissenschaftsvereinigungen und -gesellschaften (1.2).

Neben seiner Forschungstätigkeit (3, 4, 5, 6) sowie seiner Vortrags- und Publikationstätigkeit (2.1, 2.2, 2.3) war er für die Konzeption und Einführung neuer Studiengänge (7) an der RWTH Aachen University verantwortlich (›Technische Redaktion‹) (7.2, 7.3), bzw. an ihrer Konzeption und Einführung beteiligt (›Lehr- und Forschungslogopädie‹) (7.1). Schwerpunkte seiner Arbeit sind Sprach-, Zeichen- und Medientheorie sowie Theorie- und Fachgeschichte der Sprachwissenschaft.