6.1 Zeichen- und Medientheorie - Forschungskolleg „Medien und Kulturelle Kommunikation“
Das Zentrum meiner Arbeit zur Zeichen- und Medientheorie bildete die Forschungstätigkeit im Rahmen der Arbeitsgruppe „Medialiät und Sprachzeichen“ (6.1.3) des Kulturwissenschaftliches Forschungskollegs „Medien und Kulturelle Kommunikation“ (SFB/FK 427) (6.1.2). Das Kolleg ging aus Vorüberlegungen einer Initiativgruppe des Deutschen Germanistenverbandes zur Gründung eines ›Interdisziplinären Forschungskollegs Sprache, Literatur und Kultur im Wandel medialer Bedingungen‹ (6.1.1) hervor. Die von mir geleitete Arbeitsgruppe (6.1.3) war eine der 14 bzw. 15 Arbeitsgruppen des Forschungskollegs. Zu Publikationen der Arbeitsgruppe (selbständige Schriften und Handbuchartikel) siehe (6.1.4). Zu weiteren zeichen- und medientheoretischen Arbeiten, die nicht unmittelbar mit der Arbeitsgruppe in Zusammenhang stehen siehe (6.1.5).
- 6.1.1 Initiativgruppe des Deutschen Germanistenverbandes „Interdisziplinären Forschungskollegs Sprache, Literatur und Kultur im Wandel medialer Bedingungen“
Die Einrichtung der Initiativgruppe zur Gründung eines Forschungskollegs, das die medialer Bedingungen des Wandels von Sprache, Literatur und Kultur in der Mediengesellschaft untersuchen sollte, war dem Vorstand des Deutschen Germanistenverbandes durch den Germanistentag 1987 in Berlin empfohlen worden. Die Initiativgruppe diskutierte und erarbeitete das Konzept zur Gründung eines „Interdisziplinären Forschungskollegs Sprache, Literatur und Kultur im Wandel medialer Bedingungen“. Als Mitglieder gehörten ihr an: Prof. Dr. Thomas Cramer (Berlin), Prof. Dr. Ludwig Jäger (Aachen), Prof. Dr. Eberhard Lämmert (Berlin), Prof. Dr. Norbert Oellers (Bonn), Prof. Dr. Jörg Schönert (Hamburg), Prof. Dr. Bernd Switalla (Bielefeld) sowie Prof. Dr. Horst Wenzel (Berlin). Vom 22. bis 25. Mai 1991 führte der Deutsche Germanistenverband (Ludwig Jäger/Bernd Switalla) vor dem Hintergrund der Arbeit der Initiativgruppe an der RWTH Aachen (Burg Wassenberg) ein interdisziplinäres Symposion zum Thema „Germanistik: Forschungsperspektiven 2000“ durch, in dem renommierte Vertreter der germanistischen Teildisziplinen Literaturwissenschaft und Linguistik [siehe die Beiträger in Jäger/Switalla 1994] sowie Repräsentanten eines interdisziplinären Außenblicks auf die Germanistik aus der Perspektive der Soziologie (Niklas Luhmann), Neurobiologie (Gerhard Roth) und Philosophie (Martin Seel) anthropologische und kulturelle Bedingungen des medialen Wandels von Sprache, Literatur und Kultur diskutierten und die Frage nach den ›Perspektiven der Philologie in der Informations- und Mediengesellschaft‹ stellten. 1992 legte die Initiativgruppe der Fachöffentlichkeit das Ergebnis ihrer Überlegungen vor [vgl. Ludwig Jäger/Bernd Switalla: Bericht über die Planungen eines Germanistischen Forschungsinstitutes ‚Philologie in der Informationsgesellschaft‘. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 39 (1992), 7-27 (2.1)]. Die Wassenberg-Diskussion wird dokumentiert in: Ludwig Jäger, Bernd Switalla (Hg.): Germanistik in der Mediengesellschaft, München: Fink 1994 (2.1). 1994 konnte dann im Anschluss an die in der Initiativgruppe geleistete Konzeptionsarbeit in Gesprächen des Germanistenverbands-Vorstands (Ludwig Jäger, Bernd Switalla) mit dem Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (Ministerin Anke Brunn) sowie mit Mitgliedern des Wissenschaftsausschusses des NRW-Landtags das Ministerium für die Finanzierung einer interuniversitären Arbeitsgruppe „Sprache, Literatur und Kultur im Wandel ihrer medialen Bedingungen“ gewonnen werden. Anke Brunn erklärte in ihrem Grußwort zum Germanistentag im September 1994 in Aachen die Bereitschaft des Landes, die Errichtung eines medien- und kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs in Nordrhein-Westfalen finanziell und strukturell zu unterstützen. - 6.1.2 Forschungskolleg „Medien und Kulturelle Kommunikation“^
Das von den Universitäten Aachen (Ludwig Jäger), Bonn (Jürgen Fohrmann) und Köln (Wilhelm Voßkamp) nach Vorarbeiten der Initiativgruppe des Deutschen Germanistenverbandes sowie der ›interuniversitären Arbeitsgruppe‹ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft beantragte Forschungskolleg „Medien und Kulturelle Kommunikation“ (SFB/FK 427) war als eine Variante der Förderform „Sonderforschungsbereich (SFB)“ das bundesweit erste geisteswissenschaftliche Forschungskolleg. Es wurde in drei Forschungsperioden, wobei die letzte Förderperiode 4 Jahre umfasste, von Januar 1999 bis Dezember 2008 von der DFG gefördert. Das Land NRW unterstützte das Kolleg durch die Ministerinnen Brunn, Behler und Kraft während dieses Zeitraums mit drei Freistellungsprofessuren (C 3/W 2), durch die die teilfreigestellten Direktoriumsmitglieder des Kollegs (Ludwig Jäger, Jürgen Fohrmann, Wilhelm Voßkamp) an ihren Herkunftsuniversitäten vertreten werden konnten. Ich wurde während der Kolleg-Laufzeit an meinem Lehrstuhl durch Frank Liedtke und Thomas Niehr vertreten. Nach den beiden ersten dreijährigen Förderperioden 1999 – 2001 sowie 2002 – 2004 entschied sich das Kolleg, nachdem die DFG die Förderlaufzeiten von Sonderforschungsbereichen von dreijährigen auf vierjährige Förderphasen umgestellt hatte, anstelle von zwei weiteren dreijährigen eine vierjährige Förderperiode (2005 – 2008) zu beantragen. Diese wurde wie die vorangehenden Förderperioden von der DFG bewilligt (https://idw-online.de/de/news97380). In der ersten Projektphase (1999-2001) wurde ich von der Kollegversammlung des Forschungskollegs zum stellvertretenden Geschäftsführenden Direktor und ab dem 19.12.2001 in den beiden folgenden Förderphasen bis zum Ende des Förderzeitraums (Dezember 2008) jeweils zum Geschäftsführenden Direktor gewählt. - 6.1.3 Teilprojekte Medialität und Sprachzeichen
Das von mir konzipierte und geleitete Teilprojekt A 1 „Medialität und Sprachzeichen“ wurde über die gesamte Laufzeit des Kollegs über drei Förderphasen in 11 Einzelprojekten gefördert. Leitthema der ersten Förderphase war „Medialität und Sprachzeichen“, das der zweiten „Medialität und Sprachzeichen II: Transkriptive Verfahren“ sowie das der dritten „Medialität und Sprachzeichen III: Semiologische Agency“. Die hier durchgeführten Untersuchungen und experimentelle Studien waren durch medientheoretische Grundsatzüberlegungen, durch den interdisziplinären Zusammenhang von zeichentheoretischen und neurolinguistischen Fragestellungen sowie durch Fragestellungen bestimmt, die die modale und mediale Differenz von Laut- und Gebärdensprachen fokussierten. Methodisch wurde die Arbeit in der Form theoretischer und empirisch-experimenteller Studien durchgeführt. In den drei Förderphasen gab es die folgenden Einzelprojekte:- erste Phase 1999-2001: „Medialität und Sprachzeichen“ (4 Einzelprojekte):
- Erika Linz: Neurosemiologie
- Klaudia Grote: Zeichenmedialität und Begriffsbildung
- Gisela Fehrmann: Präliteralität und Kognition
- Luise Springer: Orater und Literater Medialitätsstil
- zweite Phase 2002-2004: „Medialität und Sprachzeichen II: Transkriptive Verfahren“ (4 Einzelprojekte):
- Erika Linz: Sprachzeichen-Transkriptionen
- Meike Adam/Wiebke Iversen: Symbolisierung und Ikonisierung als transkriptive Verfahren
- Gisela Fehrmann: Transkriptive Verfahren in transitorischen Diskursen
- Luise Springer: Transkriptive Prozesse: medienspezifische Störungen und Repairs
- dritte Phase 2005-2008: „Medialität und Sprachzeichen III: Semiologische Agency“ (3 Einzelprojekte).
- Meike Adam/Wiebke Iversen: Die Soziomotorik rezeptiver Zeichenverarbeitung
- Gisela Fehrmann: Mediation des Raumes: Sprachräume – Raumbilder
- Luise Springer: Diskursive Netze im Entstehen
- erste Phase 1999-2001: „Medialität und Sprachzeichen“ (4 Einzelprojekte):
- 6.1.4 Projektpublikationen (nur selbständige Schriften und Handbuchartikel) (2.1)
- Ludwig Jäger (2015a): Medialität. In: Ekkehard Felder/Andreas Gardt (Hg.): Handbuch Sprache und Wissen, Berlin: De Gruyter, 106-122.
- Ludwig Jäger (2013e): Sprache. In: Natalie Binczek/Till Dembeck/Jörgen Schäfer (Hg.): Handbuch Medien der Literatur. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 11-26.
- Klaudia Grote: Modality relativity: the influence of sign language and spoken language on conceptual categorization = „Mediale Relativität”: der Einfluß von Gebärdensprache und Lautsprache auf Konzeptuelle Kategorisierung. [Aachen Diss. 2013].
- Ludwig Jäger, Gisela Fehrmann, Meike Adam (Hg.) (2012a): Medienbewegungen. Praktiken der Bezugnahme. München: Fink.
- Christina Bartz, Ludwig Jäger, Marcus Krause, Erika Linz (Hg.) (2012d): Handbuch der Mediologie. Signaturen des Medialen. München: Fink 2012.
- Gisela Fehrmann, Wiebke Iversen, Meike Adam: Gebärde. In: Bartz, Jäger, Krause, Linz (2012f), S. 103-112.
- Ludwig Jäger: Transkription. In: Bartz, Jäger, Krause, Linz (2012f), S. 306-315.
- Erika Linz: Spur. In: Bartz, Jäger, Krause, Linz (2012f), S. 265-271.
- Ludwig Jäger/Erika Linz/Irmela Schneider (Hg.) (2010e): Media, Culture, and Mediality. New Insights into the Current State of Research. Bielefeld: transcript.
- Wiebke Iversen (2008): Keine Zahl ohne Zeichen. Der Einfluss der medialen Eigenschaften der DGS-Zahlzeichen auf deren mentale Verarbeitung. [Aachen Diss. 2008].
- Horst Wenzel/Ludwig Jäger (Hg.) (2008h): Deixis und Evidenz. In Zusammenarbeit mit Robin Curtis und Christina Lechtermann Freiburg i.Br.: Rombach.
- Ludwig Jäger (2008j): Indexikalität und Evidenz. Skizze zum Verhältnis von referentieller und inferentieller Bezugnahme. In: Wenzel/Jäger 2008h, S. 289-315.
- Luise Springer: Aphasie (2007). In: Manfred Grohnfeld (Hg) Lexikon der Sprachtherapie Stuttgart, S. 20-26.
- Luise Springer (2006): Medienspezifische Sprachperformanz. Eine empirische Studie zum Einfluss von Medialitätsmodus und Interaktivität bei Agrammatikern und Sprachgesunden. Idstein: Schulz-Kirchner [Aachen Diss. 2004].
- Gisela Fehrmann, Cornelia Epping-Jäger, Erika Linz (Hg.) (2005) Spuren Lektüren. Praktiken des Symbolischen. Festschrift Ludwig Jäger. München: Fink.
- Ludwig Jäger, Erika Linz (2004a) (Hg.): Medialität und Mentalität. Theoretische und empirische Studien zum Verhältnis von Sprache, Subjektivität und Kognition. München: Fink.
- Gisela Fehrmann (2004): Verzeichnung des Wissens: Überlegungen zu einer neurosemiologischen Theorie der sprachgeleiteten Konzeptgenese.. München: Fink. [Aachen Diss. 1999].
- Gisela Fehrmann, Erika Linz, Eckhard Schumacher, Brigitte Weingart (Hg.) (2004): Originalkopie. Praktiken des Sekundären, Köln: DuMont.
- Ludwig Jäger (Hg.) (2003): Dimensionen des Medialen. Themenheft Sprache und Literatur (SuL) 91/92 (2003)
- Cornelia Epping-Jäger, Erika Linz (Hg.) (2004): Medien/Stimmen, Köln: DuMont.
- Erika Linz (2002): Indiskrete Semantik: Kognitive Linguistik und neurowissenschaftliche Theoriebildung. München: Fink. [Aachen Diss. 1999].
- Ludwig Jäger, Georg Stanitzek (2002a) (Hg.): Transkribieren – Medien / Lektüre. München: Fink.
- Ludwig Jäger (Hg.) (2002g): Themenheft "Semantik der Medien". Sprache und Literatur (SuL) 90.
- Ludwig Jäger, Luise Springer (Hg.) (2000): Themenheft „Die Medialität der Gesprochenen Sprache“. Sprache und Literatur (SuL) 85 (2000).
- Erika Linz, Gisela Fehrmann: Bindung. In: Nicolas Pethes, Jens Ruchatz (Hg.): Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Lexikon, Hamburg: Rowohlt 2001, S. 91-92.
- 6.1.5 Weitere Publikationen zur Zeichen und Medientheorie (2.1) (=> 4.1 Arbeiten zu Saussure)
- Dietrich Boschung und Ludwig Jäger (Hg.) (2021b): ‚Wort‘ und ‚Stein‘. Differenz und Kohärenz kultureller Ausdrucksformen, Leiden Boston Singapore Paderborn: Wilhelm Fink Verlag Brill.
- Ludwig Jäger (2021c): ‚Wort‘ und ‚Stein‘. Hegels ägyptisches Tableau‘ und das Problem des Zeichens. In: Boschung/Jäger (2021c), 13-44.
- Ludwig Jäger (2020a): ‚Die Welt der Zeichen‘. Bemerkungen zu einigen Verfahren des Semiologischen. In: Monika Leisch-Kiesl (Hg.): Zeich(n)en. Setzen. Bedeutungsgenerierung im Mäandern zwischen Bildern und Begriffen. Linzer Beiträge zur
- Kunstwissenschaft und Philosophie. Band 11, Bielefeld: transcript, 303-327.
- Ludwig Jäger (2020b): Hat Mona Lisa einen Referenten? Zum Problem der Referenz im bildtheoretischen Diskurs. In: Thierry Greub (Hg.): Revisionen des Porträts: Jenseits von Mimesis und Repräsentation. Leiden Boston Singapore Paderborn: Wilhelm Fink Verlag Brill: 215-242.
- Ludwig Jäger (2020c): Audioliteralität: zur akroamatischen Dimension des Literalen. In: Natalie Binczek/Uwe Wirth (Hg.): Handbuch Literatur & Audiokultur (Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie, Bd. 10). Berlin/Boston: Walter de Gruyter, 61-84.
- Ludwig Jäger (2019d): ‚Aura‘ und ‚Widerhall‘. Zwei Leben des ‚Originals‘ - Anmerkungen zu Benjamins Konzeptionen des Originalen. In: Gabriele Rippl/Michael Stolz (Hg.): Original und Kopie: Techniken und Ästhetiken der re-produktiven Abweichung, Kulturwissenschaftlichen Zeitschrift 4. Jahrgang, Heft 3 Sonderheft), 11-24.
- Ludwig Jäger (2019e): Jenseits von Medien: Transkriptionstheoretische Bemerkungen zum Begriff der Transmedialität. In: Sabine Coelsch-Foisner/Christopher Herzog (Hg.): Transmedialisierung. Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 193-217.
- Ludwig Jäger (2018a): Mythologische ‚Portraits‘. Barthes‘ ‚Mythologien‘ und ihre semiologische Reflexion. In: Thierry Greub/Martin Roussel (Hg.): Figurationen des Porträts. Leiden/Boston/Singapore/Paderborn: Brill Wilhelm Fink Verlag, 517–537.
- Ludwig Jäger (2018b): "Outthereness". Über das Problem des Wirklichkeitsbezugs von Zeichen. In: Ekkehard Felder/Andreas Gardt (Hg.): Wirklichkeit oder Konstruktion? Sprachtheoretische und interdisziplinäre Aspekte einer brisanten Alternative. Berlin/Boston: De Gruyter, 301-323.
- Ludwig Jäger (2017): Ästhetik und Semiologie. Die Emanzipation des ,Aisthetischen‘ in den Zeichenideen Kants, Humboldts und Hegels. In: POETICA, 49. Band 2017/2018, Heft 3-4, 233-255.
- Ludwig Jäger (2016a): Pyramide und Ballon. Zeichenoberflächen bei Hegel und Saussure. In: Christina Lechtermann/Stefan Rieger (Hg.): Das Wissen der Oberfläche. Episteme des Horizontalen und Strategien der Benachbarung. Zürich: diaphanes, 13-28.
- Ludwig Jäger (2016e): Referenz – und ihr narratives Fundament. Bemerkungen zur ›Apartheit‹ der Semantik. In: Axel Rüth/Michael Schwarze (Hg.): Erfahrung und Referenz: Erzählte Geschichte im 20. Jahrhundert. München: Fink, 11-26.
- Helmut Lethen, Ludwig Jäger, Albrecht Koschorke (Hg.) (2015): Auf die Wirklichkeit zeigen. Zum Problem der Evidenz in den Kulturwissenschaften. Ein Reader. München: Fink 2015
- Ludwig Jäger (2015e), Semantische Evidenz. Evidenzverfahren in der kulturellen Semantik. In: Lethen/Jäger/Koschorke 2015, 39-62.
- Ludwig Jäger (2014a): Audioliteralität. Skizze zur Transkriptivität des Hörbuchs. In: Natalie Binczek/Cornelia Epping-Jäger (Hg.): Das Hörbuch. Audioliterale Rezeptions- und Schreibformen. München: Fink 2014, 231-253. Dietrich Boschung, Ludwig Jäger (Hg.) (2014): Formkonstanz und Bedeutungswandel. München: Fink.
- Ludwig Jäger (2014f): ›Statuen-Identität‹. Einige zeichentheoretische Überlegungen aus Anlass der ›Mars Ultor‹-Statue. In: Boschung/Jäger, 187-205.
- Ludwig Jäger (2013d): Reframing. Rahmenbrüche und ihre transkriptive Bearbeitung. In: Uwe Wirth (Hg.): Rahmenbrüche – Rahmenwechsel. Berlin: Kadmos, S. 79-96
- Ludwig Jäger (2013g): Symbolizität. Anmerkungen zu Cassirer, Kant und Humboldt. In: Jürgen Brokoff, Elke Dubbels, Andrea Schütte (Hg.): Spielräume. Ein Buch für Jürgen Fohrmann. Bielefeld: Aisthesis, S. 181-201.
- Ludwig Jäger (2012c): Bezugnahmepraktiken. Skizze zur operativen Logik der Mediensemantik. In: Ludwig Jäger, Gisela Fehrmann, Meike Adam (Hg.) (2012e): Medienbewegungen. Praktiken der Bezugnahme. München: Fink, S. 13-41.
- Ludwig Jäger (2012h): Die Evidenz des Bildes. Einige Anmerkungen zu den semiologischen und epistemologischen Voraussetzungen der Bildsemantik. In: Enno Rudolph, Thomas Steinfeld (Hg.): Machtwechsel der Bilder. Bild und Bildverstehen im Wandel. Zürich: Orell Füssli, S. 95-125.
- Ludwig Jäger (2011e): Störung und Eigensinn. Die transkriptiven Verfahren der Medien. In: Günter Blamberger, Dietrich Boschung (Hg.): Morphomata. Kulturelle Figurationen: Genese, Dynamik und Medialität, München: Fink 2011, 134-146.
- Ludwig Jäger (2010a): Intermedialität - Intramedialität - Transkriptivität. Überlegungen zu einigen Prinzipien der kulturellen Semiosis. In: Arnulf Deppermann, Angelika Linke (Hg.): Sprache intermedial: Stimme und Schrift – Bild und Ton. Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 2009. Berlin, New York: de Gruyter, S. 301-324.
- Ludwig Jäger (2010c): Epistemology of Disruptions. Thoughts on the Operative Logic of Media Semantics. In: Jörgen Schäfer, Peter Gendolla (Hg.): Beyond the Screen: Transformations of Literary Structures, Interfaces and Gen-res. Bielefeld: Transcript und Piscataway, NJ: Transaction, S. 71-94.
- Ludwig Jäger (2009g): Das schreibende Bewusstsein. Transkriptivität und Hypotypose in Kants „Andeutungen zur Sprache. In: Elisabeth Birk, Jan Georg Schneider (Hg.): Philosophie der Schrift. Tübingen: Niemeyer, S. 99-124.
- Ludwig Jäger (2007b): Medium Sprache. Anmerkungen zum theoretischen Status der Sprachmedialität. In: Mitteilungen des Deutschen Germanisten-verbandes 54 (1), S. 8-24.
- Ludwig Jäger (2007g): Avant la lettre. Versuch über den Ort der Schrift. In: Ryzo Maeda, Wilhelm Voßkamp, Ternaki Takahashi (Hg.): Schriftlichkeit und Bildlichkeit. Visuelle Kulturen in Europa und Japan. München: Fink, S. 229-249.
- Ludwig Jäger (2006a): Strukturelle Parasitierung. Anmerkungen zur Autoreflexivität und Iterabilität der sprachlichen Zeichenverwendung. In: Roger Lüdeke, Inka Mülder-Bach (Hg.): Wiederholen. Literarische Funktionen und Verfahren. Göttingen: Wallstein, S. 9-40.
- Ludwig Jäger (2006e): Schauplätze der Evidenz: Evidenzverfahren und kulturelle Semantik. Eine Skizze. In: Michael Cuntz, Barbara Nitsche, Isabell Otto, Marc Spaniol (Hg.): Die Listen der Evidenz. Köln: DuMont, S. 37-52.
- Ludwig Jäger (2006g): Bild/Sprachlichkeit. Zur Audiovisualität des menschlichen Sprachvermögens. In: Sprache und Literatur 98, S. 2-24
- Ludwig Jäger (2005a): Versuch über den Ort der Schrift. Die Geburt der Schrift aus dem Geist der Rede. In: Gernot Grube, Werner Kogge, Sybille Krämer (Hg.): Schrift. Kulturtechnik zwischen Auge, Hand und Maschine. München: Fink, S. 187-209
- Ludwig Jäger (2005c): Vom Eigensinn des Mediums Sprache. In: Dietrich Busse, Thomas Niehr, Martin Wengeler (Hg.): Brisante Semantik. Neuere Konzepte und Forschungsergebnisse einer kulturwissenschaftlichen Semantik. Tübingen: Niemeyer, S. 45-64.
- Ludwig Jäger, Erika Linz (2004a), (Hg.): Medialität und Mentalität. Theoretische und empirische Studien zum Verhältnis von Sprache, Subjektivität und Kognition. München: Fink
- Ludwig Jäger (2004c): Wieviel Sprache braucht der Geist? Mediale Konstitutionsbedingungen des Mentalen. In: Jäger/Linz 2004a, S. 15-42.
- Ludwig Jäger (2004e): Der Schriftmythos. Zu den Grenzen der Literalitätshypothese. In: Jäger/Linz 2004a, S. 327-345.
- Ludwig Jäger (2004g): Störung und Transparenz. Skizze zur performativen Logik des Medialen. In: Sybille Krämer (Hg.): Performativität und Medialität. München: Fink, S. 35-73.
- Gisela Fehrmann, Ludwig Jäger (2004h): Sprachbewegung und Raumerinnerung. Zur topographischen Medialität der Gebärdensprache. In: Christina Lechtermann, Carsten Morsch, Horst Wenzel (Hg.): Kunst der Bewegung. Kinästhetische Wahrnehmung und Probehandeln in virtuellen Welten. Bern: Verlag Peter Lang (=Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge, Bd. 8), S. 311-341.
- Ludwig Jäger (2002f): Transkriptionen: Inframedial. In: Claudia Liebrand, Irmela Schneider (Hg.): Medien in Medien. Köln: DuMont 2002, S. 123-128.
- Ludwig Jäger (2001a): Sprache als Medium. Über die Sprache als audio-visuelles Dispositiv des Medialen. In: Horst Wenzel, Wilfried Seipel, Gotthart Wunberg (Hg.): Audiovisualität vor und nach Gutenberg - Zur Kulturgeschichte der medialen Umbrüche. Wien: SKIRA, S. 19-42.
- Ludwig Jäger (2001c): Zeichen/Spuren. Skizzen zum Problem der Zeichenmedialität. In: Georg Stanitzek, Wilhelm Voßkamp (Hg.): Schnittstelle: Medien und kulturelle Kommunikation. Köln: DuMont, S. 17-31.
- Ludwig Jäger (2000c): Die Sprachvergessenheit der Medientheorie. Ein Plädoyer für das Medium Sprache. In: Werner Kallmeyer (Hg.): Sprache und Neue Medien. Berlin: De Gruyter, S. 9-30.
- Ludwig Jäger (1997b): Die Medialität der Sprachzeichen. Zur Kritik des Repräsentationsbegriffs aus der Sicht des semiologischen Konstruktivismus. In: Maria Lieber, Willi Hirdt (Hg.): Kunst und Kommunikation. Betrachtungen zum Medium Sprache in der Romania. Festschrift Richard Baum. Tübingen, S. 199-220.
- Ludwig Jäger/Bernd Switalla (1994c) (Hg.): Germanistik in der Mediengesellschaft, München.
- Ludwig Jäger/Bernd Switalla (1994d): Sprache und Literatur im Wandel ihrer medialen Bedingungen: Perspektiven der Germanistik. In: Ludwig Jäger/Bernd Switalla (1994c), S. 7-23.
- Ludwig Jäger (1994e): Die Linguistik des Innern. Historische Anmerkungen zu den zeichen- und erkenntnistheoretischen Grundlagen der kognitivistischen Sprachwissenschaft. In: Ludwig Jäger/Bernd Switalla (1994c), S. 291-326.